SC Empor Potsdam in der Landesliga 2009/10

Spielberichte
Lok Brandenburg – Empor Potsdam
2,5 : 5,5
Souverän und unbeeindruckt von irgendwoher kursierenden Remisabsprachen setzte sich unsere Mannschaft überzeugend durch.
Uwe war noch nicht wieder in Kampfstimmung und bot nach 4 Zügen Remis gegen Klaus Müller, der sofort einwilligte. Dann folgte ein leichter Sieg von Hans-Jürgen gegen Maik Rettig. Hans vergaß, einen leichten Patzer seines Gegners zu bestrafen und bot wenig später selbst Norbert Schulz das Unentschieden an. Andreas willigte auch bald gegen Theo Walther in ein Remis ein.
Alles lief nach Plan. Der Plan war einfach: wenig riskieren und den Gegner kommen lassen. Allerdings waren jetzt nur noch Schwarzpartien zu spielen. Auch Volker schenkte bald der einzigen Brandenburger Dame Olga Vaideslaver einen halben Punkt. Rainer zog nach mit einen Unentschieden gegen Boris Bachran nach. So stand es 3,5 : 2,5 für uns. Doch nun siegten sowohl Rolf gegen Rainer Urban als auch Carsten gegen Mathias Zurke und machten den Mannschaftssieg perfekt.
Erfolg auf der ganzen Linie. Uni Potsdam kam gegen die nur mit sieben Zockern antretenden Fürstenwalder nicht über ein 4:4 hinaus. Damit spielten wir 18:0 Mannschaftspunkte ein, drei Punkte Vorsprung auf unseren Verfolger. Das soll erst einmal eine Mannschaft nach machen.
Dank nochmals an das gesamte Team, dem ein seltener Start-Ziel-Sieg gelang. Oberliga, wir kommen.
2,5 : 5,5
Souverän und unbeeindruckt von irgendwoher kursierenden Remisabsprachen setzte sich unsere Mannschaft überzeugend durch.
Uwe war noch nicht wieder in Kampfstimmung und bot nach 4 Zügen Remis gegen Klaus Müller, der sofort einwilligte. Dann folgte ein leichter Sieg von Hans-Jürgen gegen Maik Rettig. Hans vergaß, einen leichten Patzer seines Gegners zu bestrafen und bot wenig später selbst Norbert Schulz das Unentschieden an. Andreas willigte auch bald gegen Theo Walther in ein Remis ein.
Alles lief nach Plan. Der Plan war einfach: wenig riskieren und den Gegner kommen lassen. Allerdings waren jetzt nur noch Schwarzpartien zu spielen. Auch Volker schenkte bald der einzigen Brandenburger Dame Olga Vaideslaver einen halben Punkt. Rainer zog nach mit einen Unentschieden gegen Boris Bachran nach. So stand es 3,5 : 2,5 für uns. Doch nun siegten sowohl Rolf gegen Rainer Urban als auch Carsten gegen Mathias Zurke und machten den Mannschaftssieg perfekt.
Erfolg auf der ganzen Linie. Uni Potsdam kam gegen die nur mit sieben Zockern antretenden Fürstenwalder nicht über ein 4:4 hinaus. Damit spielten wir 18:0 Mannschaftspunkte ein, drei Punkte Vorsprung auf unseren Verfolger. Das soll erst einmal eine Mannschaft nach machen.
Dank nochmals an das gesamte Team, dem ein seltener Start-Ziel-Sieg gelang. Oberliga, wir kommen.
Datum: 12.04.2010
Nahe am Abgrund: Empor I - VBSF Cottbus
4,5 : 3,5
Da hatten wir ja noch einmal verdammtes Glück. Volker brachte uns schnell 1:0 in Führung. Aber im Oberhaus taten sich die ersten drei Bretter äußerst schwer. Und dann geschah auch noch ein doppeltes Unglück. Hans-Jürgen griff in einer gewonnenen Stellung voll in den Misthaufen. Carsten übersah ebenfalls in Gewinnstellung kurze Zeit später eine Kombi seines Gegners und stand mit Dame gegen T,L,S + Freibauer auf sehr verlorenem Posten. Mit verdammt viel Glück wurde diese Partie noch in ein Unentschieden gerettet. 1,5 : 1,5
Mit viel Dusel und gegnerische Hilfe drehten dann sowohl Gilbert als auch Andreas ihre schlechter stehenden Stellungen zum Remis. 2,5 : 2,5. Von Rolf, der als Weißer gegen Karsten Schulz mehr als bedenklich stand, war kaum ein halber Punkt zu erwarten. So meinte Rainer lakonisch zu mir: da müssen wir halt beide gewinnen. Rainer beschwindelte seinen Gegner in der Zeitnot und ich konnte mit Geduld ebenfalls punkten. Nur Rolf musste sich schließlich der Übermacht ergeben.
Knapp gewonnen ist auch gewonnen. Nun also mit Schwung in die letzte Runde gegen Brandenburg.
4,5 : 3,5
Da hatten wir ja noch einmal verdammtes Glück. Volker brachte uns schnell 1:0 in Führung. Aber im Oberhaus taten sich die ersten drei Bretter äußerst schwer. Und dann geschah auch noch ein doppeltes Unglück. Hans-Jürgen griff in einer gewonnenen Stellung voll in den Misthaufen. Carsten übersah ebenfalls in Gewinnstellung kurze Zeit später eine Kombi seines Gegners und stand mit Dame gegen T,L,S + Freibauer auf sehr verlorenem Posten. Mit verdammt viel Glück wurde diese Partie noch in ein Unentschieden gerettet. 1,5 : 1,5
Mit viel Dusel und gegnerische Hilfe drehten dann sowohl Gilbert als auch Andreas ihre schlechter stehenden Stellungen zum Remis. 2,5 : 2,5. Von Rolf, der als Weißer gegen Karsten Schulz mehr als bedenklich stand, war kaum ein halber Punkt zu erwarten. So meinte Rainer lakonisch zu mir: da müssen wir halt beide gewinnen. Rainer beschwindelte seinen Gegner in der Zeitnot und ich konnte mit Geduld ebenfalls punkten. Nur Rolf musste sich schließlich der Übermacht ergeben.
Knapp gewonnen ist auch gewonnen. Nun also mit Schwung in die letzte Runde gegen Brandenburg.
Datum: 22.03.2010
Pneumant Fürstenwalde - Empor Potsdam I
2 : 6
Unser Angstgegner wollte uns bei klirrender Kälte (Minus 15 Grad) aufmuntern und schickte den Lenz an das achte Brett. Jana Kolbe war zwar aus Wiesbaden angereist, aber gesundheitlich angeschlagen. So musste dann Volker leider dem Tobias Lenz den Garaus machen. Vorher hatte Hans schon rechtzeitig ein Remis gegen Helmut Rübesam erpresst. Andreas gewann erstmals gegen Rainer Klee. Hier stimmte (fast) alles: Motivation (Andreas wollte unbedingt gewinnen), Präparation (die Stellung mit f6 stand schon am Freitag im Cafè Heider auf dem Brett) und Exekution (bis auf den klitzekleinen Makel eines übersehenden Turmopfers). Gilbert zähmte erfolgreich Matthias Schurade und auch Rainer hielt sich wacker gegen Wladimir Schaburov.
Für die, die nicht mitgezählt haben: es stand bereits 3,5 : 1,5 für uns. Und der Rest sah ebenfalls überaus erfolgreich aus. Ein Déjà Vu Erlebnis der besonderen Art blieb dem Hans-Jürgen vorbehalten: Johannes Georgi stolperte exakt an der gleichen Position wie André Stratonowitsch und Hans-Jürgen war es vorbehalten, seine gute Stellung mit Sorgfalt in einen Sieg umzumünzen. Carsten hatte zwar anfangs einen Hauch von Nichts als Weißer gegen Norbert Hellmann aus seiner Eröffnung heraus geholt, aber dann im entscheidenden Moment mit viel Kampfgeist seinen fünften Punkt aus 5 Partien eingesammelt.
Beim Stand von 5,5 : 2,5 war noch ein Spiel offen. Rolf musste als Schwarzer gegen Hartmut Höckendorf kämpfen. Rolf behandelte die Anfangsphase entschieden zu keck und verteidigte stundenlang mit dem Rücken an der Wand sein Leben. Schließlich geriet Rolf mit einem Hopser mehr (!) in ein Doppelturmgefecht, das nach gefühlten 10 Stunden in ein Endspiel T+S gegen T im Unentschieden versandete.
Wir düsen mit viel Power in die letzten vier Runden. Wehe dem, der uns noch aufhalten will.
2 : 6
Unser Angstgegner wollte uns bei klirrender Kälte (Minus 15 Grad) aufmuntern und schickte den Lenz an das achte Brett. Jana Kolbe war zwar aus Wiesbaden angereist, aber gesundheitlich angeschlagen. So musste dann Volker leider dem Tobias Lenz den Garaus machen. Vorher hatte Hans schon rechtzeitig ein Remis gegen Helmut Rübesam erpresst. Andreas gewann erstmals gegen Rainer Klee. Hier stimmte (fast) alles: Motivation (Andreas wollte unbedingt gewinnen), Präparation (die Stellung mit f6 stand schon am Freitag im Cafè Heider auf dem Brett) und Exekution (bis auf den klitzekleinen Makel eines übersehenden Turmopfers). Gilbert zähmte erfolgreich Matthias Schurade und auch Rainer hielt sich wacker gegen Wladimir Schaburov.
Für die, die nicht mitgezählt haben: es stand bereits 3,5 : 1,5 für uns. Und der Rest sah ebenfalls überaus erfolgreich aus. Ein Déjà Vu Erlebnis der besonderen Art blieb dem Hans-Jürgen vorbehalten: Johannes Georgi stolperte exakt an der gleichen Position wie André Stratonowitsch und Hans-Jürgen war es vorbehalten, seine gute Stellung mit Sorgfalt in einen Sieg umzumünzen. Carsten hatte zwar anfangs einen Hauch von Nichts als Weißer gegen Norbert Hellmann aus seiner Eröffnung heraus geholt, aber dann im entscheidenden Moment mit viel Kampfgeist seinen fünften Punkt aus 5 Partien eingesammelt.
Beim Stand von 5,5 : 2,5 war noch ein Spiel offen. Rolf musste als Schwarzer gegen Hartmut Höckendorf kämpfen. Rolf behandelte die Anfangsphase entschieden zu keck und verteidigte stundenlang mit dem Rücken an der Wand sein Leben. Schließlich geriet Rolf mit einem Hopser mehr (!) in ein Doppelturmgefecht, das nach gefühlten 10 Stunden in ein Endspiel T+S gegen T im Unentschieden versandete.
Wir düsen mit viel Power in die letzten vier Runden. Wehe dem, der uns noch aufhalten will.
Datum: 25.01.2010
Empor Potsdam I – USV Potsdam I
5 : 3
Verloren haben vor allen Dingen die Mannschaftsleiter: Hans Wuttke seine peinliche Partie gegen Clemens Rietze, Tobias Langner erst vor kurzem sein Handy und dann auch noch das aus meiner Sicht haltbare Endspiel gegen unseren Ersatzmann Gerald Kobs. Ärgerlich verloren haben auch Rainer Puhlmann gegen Wiede Friedrich und Karsten Graudons, obwohl der eigentlich Remis hielt gegen unseren Volker Bachmann (der wiederum sich pikanterweise für seinen halben Punkt brav entschuldigte).
Als erster Emporianer gewann der Neu-Grünfelder Andreas Penzold gegen Nikolai Cusnariov. Wer mitgezählt hat: Zwischenbilanz von 2,5 : 1,5 für die jungen Wilden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt vermissten wir schmerzhaft unseren Gilbert Grabow.
Trotzdem war ich selten so ruhig wie an diesem Sonntag. Mein Urvertrauen in die Mannschaft sollte mir auch diesmal Recht geben. Hans-Jürgen Piersig krallte sich schon frühzeitig einen wichtigen Mops auf e5 von André Stratonowitsch und fuhr äußerst sorgsam einen vollen Punkt ein. Damit hat er sich selbst therapiert und rehabilitiert. Zwischenstand: 2,5:2,5.
Nachdem sich Rolf Trenners hauchdünner Vorteil gegen Martin Brüdigam in ein völlig ausgeglichenes Doppelturmendspiel verflüchtigte, das dann auch bald unentschieden endete, lag es an Carsten Hein, den Sack zuzumachen und Benno den Zahn zu ziehen. Nach wirrer Eröffnungsphase und wildem Mittelspiel hatte sich Carsten in ein Endspiel gerettet, das jedes Ergebnis möglich werden ließ. Wie er allerdings selbstbewusst und überzeugend das für uns günstigste Ergebnis herbei zauberte, das war schon ein Genuss.
Bilanz:
Empor ist Herbstmeister mit einer reinen Weste. Das Verfolgerfeld zerfleischt sich selbst. Mit 5 Punkten holten wir in dieser Runde die meisten Zähler. Wir können uns am Mittwoch zurücklehnen und die Kuschelparty feiern. Es wird intim, es haben sich nur 15 Kuschelwillige gefunden.
Wir spielen als Tabellenführer am 24. 01. 2010 gegen die Nummer Zwei der Tabelle (machen wir gern und gut). Dem von mir prophezeiten Prestigeduell gegen Fürstenwalde sehen wir aufmerksam aber auch gelassen entgegen.
Verlierer haben Schlüsseldienst und müssen aufräumen. Fanden auch in einer Ecke Karsten Graudons Jacke samt Geldbörse und Schlüssel. Telefonanruf an Mannschaftsleiter Tobias Langner scheiterte, da der ja sein Handy verloren hatte. Telefonseelsorger Thomas Heinze musste angerufen werden. Ein grausiger Tag für unseren Gegner.
5 : 3
Verloren haben vor allen Dingen die Mannschaftsleiter: Hans Wuttke seine peinliche Partie gegen Clemens Rietze, Tobias Langner erst vor kurzem sein Handy und dann auch noch das aus meiner Sicht haltbare Endspiel gegen unseren Ersatzmann Gerald Kobs. Ärgerlich verloren haben auch Rainer Puhlmann gegen Wiede Friedrich und Karsten Graudons, obwohl der eigentlich Remis hielt gegen unseren Volker Bachmann (der wiederum sich pikanterweise für seinen halben Punkt brav entschuldigte).
Als erster Emporianer gewann der Neu-Grünfelder Andreas Penzold gegen Nikolai Cusnariov. Wer mitgezählt hat: Zwischenbilanz von 2,5 : 1,5 für die jungen Wilden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt vermissten wir schmerzhaft unseren Gilbert Grabow.
Trotzdem war ich selten so ruhig wie an diesem Sonntag. Mein Urvertrauen in die Mannschaft sollte mir auch diesmal Recht geben. Hans-Jürgen Piersig krallte sich schon frühzeitig einen wichtigen Mops auf e5 von André Stratonowitsch und fuhr äußerst sorgsam einen vollen Punkt ein. Damit hat er sich selbst therapiert und rehabilitiert. Zwischenstand: 2,5:2,5.
Nachdem sich Rolf Trenners hauchdünner Vorteil gegen Martin Brüdigam in ein völlig ausgeglichenes Doppelturmendspiel verflüchtigte, das dann auch bald unentschieden endete, lag es an Carsten Hein, den Sack zuzumachen und Benno den Zahn zu ziehen. Nach wirrer Eröffnungsphase und wildem Mittelspiel hatte sich Carsten in ein Endspiel gerettet, das jedes Ergebnis möglich werden ließ. Wie er allerdings selbstbewusst und überzeugend das für uns günstigste Ergebnis herbei zauberte, das war schon ein Genuss.
Bilanz:
Empor ist Herbstmeister mit einer reinen Weste. Das Verfolgerfeld zerfleischt sich selbst. Mit 5 Punkten holten wir in dieser Runde die meisten Zähler. Wir können uns am Mittwoch zurücklehnen und die Kuschelparty feiern. Es wird intim, es haben sich nur 15 Kuschelwillige gefunden.
Wir spielen als Tabellenführer am 24. 01. 2010 gegen die Nummer Zwei der Tabelle (machen wir gern und gut). Dem von mir prophezeiten Prestigeduell gegen Fürstenwalde sehen wir aufmerksam aber auch gelassen entgegen.
Verlierer haben Schlüsseldienst und müssen aufräumen. Fanden auch in einer Ecke Karsten Graudons Jacke samt Geldbörse und Schlüssel. Telefonanruf an Mannschaftsleiter Tobias Langner scheiterte, da der ja sein Handy verloren hatte. Telefonseelsorger Thomas Heinze musste angerufen werden. Ein grausiger Tag für unseren Gegner.
Datum: 13.12.2009
TSG Neuruppin – Empor Potsdam I
3 : 5
Voraus die gute Nachricht: wir haben Neuruppin klar distanziert. Viele dachten, das sollte das Spitzenspiel in der Landesliga sein. War es aber nicht. Unser wichtigstes Spiel findet erst im Januar des nächsten Jahres statt.
Andreas stand lange Zeit minimal besser, war aber mit dem Unentschieden gegen Ferenc Berebora nicht unzufrieden. Meisterschwindler Rolf stand diesmal noch miserabler als gegen Oranienburg, sicherte uns aber einen halben Punkt. Gilbert drückte langsam, aber stetig gegen den Festungswall von Ralf-Axel Simon. In der Hitze des Gefechtes überschritt wie gewohnt Gilberts Gegner die Bedenkzeit. Hans hatte nach einem Patzer im Mittelspiel gegen Walter Schatz lange Zeit akzeptables Gegenspiel, aber dann, kurz vor der Zeitkontrolle, entglitt ihm wahrscheinlich das Unentschieden. Das 2:2 im Oberhaus ist von Rainer prognostiziert worden.
Rainer sagte auch das 3:1 im Unterhaus voraus. Er selbst kam super aus der Eröffnung und gewann überzeugend gegen Attila Demjen. Hans-Jürgen verhaspelte sich im frühen Mittelspiel und brach unter dem mächtigen Druck irgendwann zusammen. Carsten blieb seinem Stil treu: mau in der Eröffnung, schlau im Mittelspiel, schau in der entscheidenden Phase. Volker legt seine Schwarzpartie sehr zweischneidig an und gewann plötzlich viel Holz und einen vollen Punkt.
Insgesamt eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Ralf-Axel Simon gratulierte nicht nur, sondern wünschte uns auch ein Wiedersehen 2011 in der Oberliga. So weit wollen wir doch wirklich nicht voraus denken. USV heißt der nächste Gegner und wir werden jede Mannschaft sehr ernst (bei den Hörnern) nehmen. Frohe Adventsfeiertage unserer Fanggemeinde.
3 : 5
Voraus die gute Nachricht: wir haben Neuruppin klar distanziert. Viele dachten, das sollte das Spitzenspiel in der Landesliga sein. War es aber nicht. Unser wichtigstes Spiel findet erst im Januar des nächsten Jahres statt.
Andreas stand lange Zeit minimal besser, war aber mit dem Unentschieden gegen Ferenc Berebora nicht unzufrieden. Meisterschwindler Rolf stand diesmal noch miserabler als gegen Oranienburg, sicherte uns aber einen halben Punkt. Gilbert drückte langsam, aber stetig gegen den Festungswall von Ralf-Axel Simon. In der Hitze des Gefechtes überschritt wie gewohnt Gilberts Gegner die Bedenkzeit. Hans hatte nach einem Patzer im Mittelspiel gegen Walter Schatz lange Zeit akzeptables Gegenspiel, aber dann, kurz vor der Zeitkontrolle, entglitt ihm wahrscheinlich das Unentschieden. Das 2:2 im Oberhaus ist von Rainer prognostiziert worden.
Rainer sagte auch das 3:1 im Unterhaus voraus. Er selbst kam super aus der Eröffnung und gewann überzeugend gegen Attila Demjen. Hans-Jürgen verhaspelte sich im frühen Mittelspiel und brach unter dem mächtigen Druck irgendwann zusammen. Carsten blieb seinem Stil treu: mau in der Eröffnung, schlau im Mittelspiel, schau in der entscheidenden Phase. Volker legt seine Schwarzpartie sehr zweischneidig an und gewann plötzlich viel Holz und einen vollen Punkt.
Insgesamt eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Ralf-Axel Simon gratulierte nicht nur, sondern wünschte uns auch ein Wiedersehen 2011 in der Oberliga. So weit wollen wir doch wirklich nicht voraus denken. USV heißt der nächste Gegner und wir werden jede Mannschaft sehr ernst (bei den Hörnern) nehmen. Frohe Adventsfeiertage unserer Fanggemeinde.
Datum: 29.11.2009
Empor Potsdam I – Oranienburg
6.5 : 1.5
So klar wie das Endresultat war der Wettkampfverlauf keinesfalls. Oranienburg verlangte uns über weite Strecken einiges ab, auch wenn der Gesamtsieg nie in Frage stand.
Andreas stand lange Zeit gegen Michael Ermitsch mit dem Rücken an der Wand. Aber im entscheidenden Moment hatte Andreas doch weiter gerechnet als sein Gegner. Rolf konnte als Weißer weniger als Nichts aus der Eröffnung holen und sollte mit seinem halben Punkt zufrieden sein. Gilbert hatte Eckehard Ellenberg im Mittelspiel einen Mops geklaut, musste aber dann im Endspiel alle Kraft aufbringen, um kurz vor Toresschluss noch einen vollen Punkt einzufahren. Hans landete einen leichten Start-Ziel-Sieg, weil Stefan Kayser wohl seiner Vorbereitung mit Fritz mehr glaubte als der konkreten Stellung auf dem Brett. 3.5 : 0.5 im Oberhaus.
Rainer spielte ein sicheres Unentschieden als Schwarzer gegen Carsten Schwenteck. Hans-Jürgen kam in den Genuss einer zweiten Weißpartie. Gerhard Grossmann setzte ihn zwar unter hohen Druck, doch Hans-Jürgen blieb standhaft und gewann das Endspiel. Carstens Partie gegen Georg Billing bleibt mir rätselhaft. Irgendwie hat sich Carsten da so durchgeschummelt. Am letzten Brett fand kein Kampf statt. Aus Erfurcht voreinander vermieden Uwe und Klaus-Dieter Heckert jegliche Aufregung und einigten sich nach 7 Zügen auf ein Kiebitzerdasein. 3.0 : 1.0 im Unterhaus. Immerhin sind wir dadurch Tabellenführer.
Was das alles wert ist, wissen wir kurz vor Weihnachten. Jetzt müssen wir erst einmal am ersten Advent Neuruppin die Flügel stutzen und danach der jungen USV Potsdam die Schachregeln erklären. Das werden also verdammt hitzige Feiertage...
6.5 : 1.5
So klar wie das Endresultat war der Wettkampfverlauf keinesfalls. Oranienburg verlangte uns über weite Strecken einiges ab, auch wenn der Gesamtsieg nie in Frage stand.
Andreas stand lange Zeit gegen Michael Ermitsch mit dem Rücken an der Wand. Aber im entscheidenden Moment hatte Andreas doch weiter gerechnet als sein Gegner. Rolf konnte als Weißer weniger als Nichts aus der Eröffnung holen und sollte mit seinem halben Punkt zufrieden sein. Gilbert hatte Eckehard Ellenberg im Mittelspiel einen Mops geklaut, musste aber dann im Endspiel alle Kraft aufbringen, um kurz vor Toresschluss noch einen vollen Punkt einzufahren. Hans landete einen leichten Start-Ziel-Sieg, weil Stefan Kayser wohl seiner Vorbereitung mit Fritz mehr glaubte als der konkreten Stellung auf dem Brett. 3.5 : 0.5 im Oberhaus.
Rainer spielte ein sicheres Unentschieden als Schwarzer gegen Carsten Schwenteck. Hans-Jürgen kam in den Genuss einer zweiten Weißpartie. Gerhard Grossmann setzte ihn zwar unter hohen Druck, doch Hans-Jürgen blieb standhaft und gewann das Endspiel. Carstens Partie gegen Georg Billing bleibt mir rätselhaft. Irgendwie hat sich Carsten da so durchgeschummelt. Am letzten Brett fand kein Kampf statt. Aus Erfurcht voreinander vermieden Uwe und Klaus-Dieter Heckert jegliche Aufregung und einigten sich nach 7 Zügen auf ein Kiebitzerdasein. 3.0 : 1.0 im Unterhaus. Immerhin sind wir dadurch Tabellenführer.
Was das alles wert ist, wissen wir kurz vor Weihnachten. Jetzt müssen wir erst einmal am ersten Advent Neuruppin die Flügel stutzen und danach der jungen USV Potsdam die Schachregeln erklären. Das werden also verdammt hitzige Feiertage...
Datum: 15.11.2009
Ludwigsfelde – Empor Potsdam I
0.5 : 7.5
Im Nachhinein habe ich mich sehr geärgert, das 8:0 vergeben zu haben. Aber der Reihe nach.
In Ludwigsfelde wollten wir standesgemäß punkten, was auch gelang. Andreas spielte am ersten Brett gegen Detlev Kuhne zwar länger, sein klarer Gewinn stand jedoch nie außer Frage. Rolf drängte Rainer Tröger schnell seinen eigenen Stil auf und gewann problemlos. Gilberts Kavallerie preschte ungestüm im Mittelspiel bis nach e8 und b7 und stiftete bei Bernd Grandt höchste Unruhe. Hans ließ als Schwarzer zu schnell die Partie verflachen und gab sich mit einem Unentschieden zufrieden.
Unser Unterhaus brachte ein 4:0 nach Hause. Hans-Jürgen hatte gegen Erhard Tangermann überhaupt keine Probleme, den Sieg einzufahren. Carsten sah sich mit einen sehr frühen Opfer von Jens-Uwe Meyer konfrontiert. Das Opfer war viel zu harmlos, um Carsten zu gefährden. Uwe stand übermächtig gegen Rüdiger König. Dann ließ er in beidseitiger Zeitnot einen ganzen Turm hängen. Es bedurfte schon der äußerst dankenswerten Mithilfe seines Gegners, daraus noch einen vollen Punkt zu drehen. Volker gab mit einem Sieg einen souveränen Einstand in der ersten Mannschaft. Weiter so!
0.5 : 7.5
Im Nachhinein habe ich mich sehr geärgert, das 8:0 vergeben zu haben. Aber der Reihe nach.
In Ludwigsfelde wollten wir standesgemäß punkten, was auch gelang. Andreas spielte am ersten Brett gegen Detlev Kuhne zwar länger, sein klarer Gewinn stand jedoch nie außer Frage. Rolf drängte Rainer Tröger schnell seinen eigenen Stil auf und gewann problemlos. Gilberts Kavallerie preschte ungestüm im Mittelspiel bis nach e8 und b7 und stiftete bei Bernd Grandt höchste Unruhe. Hans ließ als Schwarzer zu schnell die Partie verflachen und gab sich mit einem Unentschieden zufrieden.
Unser Unterhaus brachte ein 4:0 nach Hause. Hans-Jürgen hatte gegen Erhard Tangermann überhaupt keine Probleme, den Sieg einzufahren. Carsten sah sich mit einen sehr frühen Opfer von Jens-Uwe Meyer konfrontiert. Das Opfer war viel zu harmlos, um Carsten zu gefährden. Uwe stand übermächtig gegen Rüdiger König. Dann ließ er in beidseitiger Zeitnot einen ganzen Turm hängen. Es bedurfte schon der äußerst dankenswerten Mithilfe seines Gegners, daraus noch einen vollen Punkt zu drehen. Volker gab mit einem Sieg einen souveränen Einstand in der ersten Mannschaft. Weiter so!
Datum: 18.10.2009
Steven Grigoleit





