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Wuttke's Seiten
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SCHACH als THERAPIE Es geschieht immer dann, wenn man nicht damit rechnet. Die liebe Kati Katscher flog im April für 3 Monate nach Manaus (die Urwaldstadt am Amazonas) und fragte Andreas Vollak und mich, ob wir denn nicht bereit wären, ihre Kindergruppe in Zehlendorf für diese Zeit zu übernehmen. Klar sagten wir zu. Zum einen, weil wir nicht gern mühsam aufgebaute Nachwuchsgruppen sterben sehen, zum anderen kannten wir die Kids aus dem Haus der Begegnung in Potsdam. Wir hatten sie zeitweise in unsere Trainingsgruppe integriert.
Also besuchte ich einen Trainingsnachmittag bei Kati (der kleinen Meisterin, wie sie dort genannt wird) und war begeistert, mit welcher Hingabe und Herzenswärme sie den spröden Stoff den Kindern vermittelte. Sie gehören zu einer Tagesgruppe von verhaltensauffälligen Kindern, und verleben dort die Stunden nach der Schule. Die Erzieher geben sich große Mühe, die gewiß nicht einfache Sozialisation zu unterstützen. Ich weiß, wovon ich spreche: mein Sohn leidet selbst am Aufmerksamkeits-Defizit Hyperaktivitäts-Syndrom. Kati hat nun kurzfristig an der Uni in Greifswald einen Ort gefunden, an dem sie endlich ihre Promotion schreiben kann. Damit hängen plötzlich die Kids in der Luft.
Deshalb meine Bitte: finden sich ein oder besser gar 2 Schachfreunde,
die einmal wöchentlich den Kindern Schachunterricht geben können?
Die Freunde sollten mindestens 18 Jahre alt sein, geduldig und zuverlässig.
Es gibt eine kleine Aufwandsentschädigung.
Ich
würde das Projekt
gern noch
eine Weile begleiten, denn in seiner Art ist es (leider) bislang einmalig. |
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| letzte Änderung: | 25. November 2004 | |||||||||||||||||||||||
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